Unser Knirpsentreff

Willkommen in der Integrationskindertagesstätte „Knirpsentreff“
… in ruhiger, ländlicher Lage am Ortsrand von Beucha.

In den letzten Jahren haben sich die Pädagogik und damit auch das Bildungsverständnis sowie die Lebensbedingungen für junge Menschen verändert. Die Umsetzung des Bildungsplanes fiel den pädagogischen Fachkräften bislang noch schwer.
„Es geht um Offenheit gegenüber der Individualität des Kindes.“
(H. Vorholz, Offene Arbeit; S. 7)

Der Knirpsentreff hat sich deshalb in kleinen Schritten auf den Weg in die „Offene Arbeit“ gemacht, um den gesetzlichen Vorgaben in Form des Sächsischen Bildungsplanes Folge zu leisten.

„Das offene Arbeiten ist kein Konzept sondern die professionelle Einstellung des pädagogischen Personals. Offen zu sein ist eine persönliche Haltung. Öffnung beginnt bei einem selbst und zeigt sich in der eigenen Handlungsweise. Offene Arbeit ist zunächst mit Ausprobieren und Erfahrungen sammeln verbunden. So findet man recht schnell heraus, was sich in der Praxis bewährt. Durch stetiges Hinterfragen findet man mit der Zeit heraus, was Erwachsenen und Kindern in der Einrichtung wohl tut. Es gehört eine Portion Mut dazu offen zu sein für alle Belange der Kinder und Erwachsenen und setzt hohe Achtsamkeit gegenüber dem anderen voraus. Neue Denkweisen eröffnen neue Blickwinkel. Sie machen ein Umdenken und neues Handeln möglich, welches in der Praxis erprobt, reflektiert, verworfen oder übernommen wird.
Das offene Arbeiten verändert das Machtverhältnis zwischen dem Kind und dem Erwachsenen. Dem Kind wird mehr Verantwortung zugetraut und es kann so selbstbestimmt wie möglich leben. Dabei hat das Kind nicht alle Entscheidungsgewalt oder darf machen was es will. Es wird altersentsprechend begleitet und unterstützt. Dabei übernehmen die Kinder Verantwortung für ihr Handeln und das Wohlbefinden der gesamten Gruppe.
Für eine Öffnung ist es notwendig, Räumlichkeiten zu überdenken und Räume zu schaffen, in denen ganzheitliches Spielen und Lernen altersentsprechend für die Kinder möglich ist.
In der offenen Kinderarbeit wird kein Mensch ausgegrenzt. Jeder ist willkommen und wird freundlich angenommen. Die Verschiedenheit von Familien wird respektiert und akzeptiert, dafür ist ein gewisses Maß an Toleranz und Verständnis Grundvoraussetzung.“ (Bausteine Kindergarten 1/2017, S. 22)

„Das bedeutet auch, sich von alten Dingen zu verabschieden, die eigene Pädagogik auf den Prüfstand zu stellen und sich auf „Neues“ einzulassen, ohne das „Alte“ abzuwerten. Es gehört einfach in eine andere Zeit.“ (H. Vorholz, Offene Arbeit, S.7)

Anhand von Elterninformationen und Dokumentationen werden die Eltern über neue Schritte informiert. Der Prozess wird gemeinsam mit den Kindern besprochen und erarbeitet. Die Kinder nehmen die neuen Angebote, sich in einem festen Rahmen, freier in der Kita zu bewegen, gut an. Dabei spielen Regeln und Normen eine wichtige Rolle.

Im Prozess werden die pädagogischen Fachkräfte in den nächsten Jahren von Heidi Vorholz unterstützt und begleitet.